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Was sollte ein modernes CMS können – Tipps im Überblick

1990 begann eine Ära, die bis heute anhält. Damals war das Ereignis ein Meilenstein. Wiederholt man es heute, findet es kaum noch Beachtung. Wovon ist gerade die Rede? Es geht um Internetseiten. Letztere sind inzwischen ein zentraler Dreh- und Angelpunkt unserer Kommunikation. Ende 1990 ging die erste Webseite online. Heute – mehr als 25 Jahre später – ist das Erstellen und Veröffentlichen einer Internetseite selbst für technische Laien kein Problem mehr. Kein Wunder also, dass die Zahl der Seiten im World Wide Web rapide gestiegen ist. Wie viele Webseiten gibt es inzwischen?

Anpassbarkeit und Individualisierung

Eine Ahnung davon, wie schnell und stark das Netz wächst, bietet das Portal Internetlivestats. Beispiel: Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Absatzes waren mehr als 1.037.482.000 – sprich mehr als 1,037 Milliarden Webseiten – online. Und der Trend zeigt immer weiter nach oben. Wie kommen all die Seiten ins Internet? Viele Nutzer, die Inhalte erstellen, arbeiten mit sogenannten CMS. Dahinter verbirgt sich der Begriff Content-Management-System.

Anpassbarkeit und Individualisierung – Processwire als gutes Beispiel

Ein CMS – frei übersetzt Inhaltsverwaltungssystem – ist eine Software, die nach dem Baukastenprinzip arbeitet. Leser bekommen das sogenannte Frontend – also die grafische „Anzeigetafel“ – zu sehen. Dieses basiert auf zwei getrennten Elementen:

  • dem Inhalt
  • der grafischen Oberfläche (Stylesheet).

Die getrennte Bearbeitung und Erstellung dieser beiden Elemente erfolgt im sogenannten Backend – der Bearbeitungsoberfläche. Letztere wird allgemein durch ein Log-in und Passwort vor fremden Zugriffen geschützt.

Kern des CMS ist letztlich die Möglichkeit, Inhalte losgelöst von der grafischen Oberfläche/Struktur in die Webseite einzubetten. Hierfür sind die meisten CMS mit einem Nutzermenü im Backend ausgestattet, das entfernt an gängige Office-Lösungen erinnert.

Wer in der Praxis ein Content-Management-System nutzen will, sollte auf zwei Punkte unbedingt Wert legen. Das CMS sollte:

  • in seinen Strukturelementen anpassbar
  • grafisch individualisierbar

sein. Ein gutes Beispiel stellt das CMS Processwire dar, welches viele Vorteile in diesem Bereich bietet:

    1. 1. Processwire ist eine Art Framework, der keine Beschränkungen bei der CMS-Erstellung mit sich bringt.
    1. 2. Das CMS lässt sich komplett an die Wünsche des Webseiteninhabers anpassen.
    1. 3. Processwire eignet sich sowohl für kleine als auch für große Webseiten und lässt sich somit auch vom Umfang her skalieren.
    1. 4. Durch viele Zusatzmodule lässt sich das CMS nach eigenen Vorgaben erweitern.

Wichtige Grundfunktionen eines CMS im Überblick

Heute bekannte CMS sind beispielsweise WordPress, Joomla und in letzter Zeit auch Processwire. Wie wichtig die im Abschnitt zuvor genannten Elemente sind, zeigt sich in der Praxis meist schnell – wenn ein Onlineshop zum Beispiel einen Blog oder eine News-Kategorie integrieren will.

Steht man an dem Punkt, sich für eines der heute gängigen Systeme entscheiden zu müssen, landet man automatisch bei der Frage, welche Funktionen hierfür eine Rolle spielen.

  • einfaches Authoring: Neue Inhalte können Autoren schnell – und vor allem ohne Kenntnisse der Programmierung – in dem System hinterlegen und veröffentlichen.
  • Contentpflege: Inhalte und Informationen ändern sich. Ein gutes CMS muss die Editierung veröffentlichter Inhalte erlauben-
  • Autorenverwaltung: Fehlinformationen oder Ähnliches haben heute schnell ungeahnte Folgen. Ein CMS muss Autorenrechte abstufen können – besonders im Rahmen der Veröffentlichung ungesichteter Inhalte
  • Plug-ins: Viele Systeme basieren auf Open Source. Die Community entwickelt die CMS weiter. Über Plug-ins werden neue Tools und Elemente für ein besseres Handling und neue Funktionen bereitgestellt

Diese wenigen Funktionen sollte ein CMS unbedingt mitbringen. Und bei vielen Lösungen sind diese Elemente auch zu finden. Für eine Entscheidung sollte man daher auch berücksichtigen, was man eigentlich mit der Website bezweckt bzw. was dessen Aufgabe sein soll.

Je nach Komplexität des Auftritts empfiehlt sich ein anderes CMS wobei es in Sachen Skalierbarkeit auch Ausnahmen gibt. Bei der falschen Wahl steht irgendwann ein Systemwechsel samt Überarbeitung und Relaunch der Seite an.

SEO – ohne geht nichts mehr!

Auf den ersten Blick geht es beim CMS ausschließlich um die Inhalte. Dieser Aspekt ist ohne Frage wichtig. Aber: Es muss hier auch um die Suchmaschinenoptimierung gehen. Die Inhalte sollten daher in Bezug auf die Meta-Angaben editierbar sein. Zudem sollte das CMS die Erstellung:

  • einer Sitemap zulassen
  • vernünftiger Linktexte erlauben.

Ebenfalls sehr wichtig ist der Aufbau einer internen Linkstruktur. Für viele Systeme werden heute entsprechende Plug-Ins angeboten, welche hierbei unterstützen.

Fazit: Die eigene Webseite dank CMS

Die Zahl der Webseiten steigt rasant. Inzwischen kann – dank Blogsoftware oder CMS – fast jeder eine eigene Seite erstellen, Inhalte erarbeiten und das Ganze pflegen. Die Einfachheit soll aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass CMS nicht gleich CMS ist. Die Unterschiede in der Praxis sind durchaus deutlich. Gerade in Bezug auf die Funktionen oder die Verfügbarkeit der Plug-Ins variieren die einzelnen Systeme sehr stark – was letztlich auch Auswirkungen auf die Performance der CMS hat.

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